Über mich

Wie stärkt man den Ökolandbau und den nachhaltigen Konsum konkret mit neuen Ideen in einer Region? Wie finden Produkte aus regionaler Urproduktion ohne großen Vertriebsaufwand für die Landwirte die Aufmerksamkeit der Verbraucher? Wie erreichen wir Menschen, die wenig Zeit haben zum Einkaufen und keine klassischen Hof- oder Dorfladenkunden sind? Wie stärken wir das Bewusstsein für heimische Küchenschätze, die mindestens so gut schmecken und sogar gesünder sein können als importierte exotische Ware?
Regionalität und Transparenz bei der Herstellung von Lebensmitteln werden für den Verbraucher zwar wichtiger, aber beim Einkaufen entscheidet am Ende oft die leichte Zugänglichkeit der Produkte – und dann liegt leider oft der Supermarkt im Einkaufskorb vorn, wo bevorzugt überregionale Produkte in großen Mengen angeboten werden anstatt örtliche Produkte kleinerer Höfe. Yvonne Liebl sieht hier eine Chance, aktiv zu werden, und als „Kontaktstelle“ zum ernährungsbewussten Bürger etwas für heimische Biolandwirte zu tun.

Die Ernährungsberaterin bereichert die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel mit ihrem heimischen „Bio-Regional-Querbeetmenü“. Die jahreszeitlich wechselnden Menüs sind sehr ansprechend und stimmig komponiert. Eine einfach nachzukochende, leichte und kreative Küche, mit Raffinesse gewürzt, zeigt den Teilnehmern, wie genussvoll eine nachhaltige Ernährung sein kann. Beim gemeinsamen Kochen und anschließenden Genießen bleibt viel Zeit für Tipps und Tricks rund um eine gesunde, leckere Regionalküche. Die Region profitiert von aktiven Menschen, die sich liebe- und verantwortungsvoll um einen zukunftsweisenden Lebensstil bemühen und diesen auch sympathisch-genussvoll vermitteln.

Doch dabei bleibt Yvonne nicht stehen. Im Lauf der letzten Jahre sind in der Ökomodellregion einige neue Spezialitäten entstanden: das „Barnhouse Müsli“ oder der „Byodo Senf“ zum Beispiel, die mit Hafer, Dinkel und Senf heimischer Biohöfe hergestellt werden. Oder in kleinen Manufakturen entstandene Produkte wie das „Flaschlbrot“ von Jessica Linner, die Kreationen der „Chiemgauer Genussmanufaktur“ von Astrid Günther, der Gewürzkaffee von Gerlinde Hohenadel aus Waging oder als Vorreiter bei den Getränken die „Waginger See Hoibe“ der Brauerei Stein. Da hat sich das regionale Bio-Sortiment in den letzten Jahren gerade in der Ökomodellregion vergrößert und verfeinert. Yvonne Liebl designt daraus eine Biogenusskiste mitsamt selbst kreierter und erprobter Rezepturen – um sie zu versenden. „Die Kiste ist ein wertvoller Beitrag zum Stärken kleiner, lokaler Lebensmittelmanufakturen. Die Rezepte und die durchdachte Zusammenstellung machen es leicht, daheim ein regionales Genussmenü zu kochen, um örtliche Frischware ergänzt. Ich glaube, dass damit auch die Wertschätzung unseren Lebensmitteln gegenüber und das Bewusstsein darüber, wo sie herkommen und wie sie produziert werden, steigt.“ Die Kiste enthält kein Gemüse oder Ware, die gekühlt werden muss, sondern haltbare Produkte, und kann so problemlos versandt werden. Da die Kiste nur viermal im Jahr versandt wird – abgestimmt auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter -, halten sich auch der Verpackungsaufwand und die Versandemissionen in vertretbaren Grenzen.

Und mit weiteren Ideen steht Yvonne bereits am Start: Bei den „Waginger See Genusswochen“ nimmt sie mit Kochkursen, Catering während des Touren- und Erlebnisangebots und Infoständen teil. Gemeinsam mit dem Tourismusverband Waginger See, dessen Leiterin Eva Gruber und ihrem Netzwerk an Lieferanten und Manufakturen will sie Ziele aus dem neuen „Tourismuskonzept für die Ökomodellregion“ mit Leben füllen und stellt so erste Weichen in Richtung „Biogenussregion Waginger See“ – damit auch Gäste und Urlauber auf den guten Geschmack kommen.

Für Firmen biete ich einen besonderen Service.

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