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Zucker – die weiße Gefahr

Blog, Süßigkeiten, März, Ernährung, Zuckerfalle, Esspedition Yvonne Liebl

Zucker macht uns glücklich – leistungsfähiger – konzentrierter. Aber stimmt das auch?
In unzähligen Lebensmittel sind die weißen Kristalle oft über dosiert verarbeitet. Vor allem in Low Fat und Light Produkten, aber auch Softdrinks, Fertigdips, Salatsoßen und natürlich Kekse, Kuchen und Süßigkeiten. In 80% aller industriell hergestellten Lebensmittel ist Zucker enthalten.

Im Durchschnitt nehmen wir Deutschen etwa 132 Gramm Zucker täglich zu uns. Das entspricht etwa 48 kg im Jahr, also knapp
1 Zentner Zucker. Vor allem die Haut zeigt schnell einen hohen Zuckerkonsum an. Backen- und Stirnhaut sind großporig, die Haut neigt zu Unreinheiten und verliert schneller an Elastizität – Fältchen entstehen. Zusammen mit viel UV-Licht und Nikotinkonsum sieht die Haut bald aus wie ein runzeliger Apfel. Der Zuckerkonsum hat sich allerdings in den vergangenen
50 Jahren verdreifacht und mit ihm seine vor allem seine westlichen Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Darmprobleme, Mykosen bis hin zu Konzentrationsschwäche und Depressionen.

Aber warum lieben wir Zucker?
Zucker wirkt wie ein Aufputschmittel und setzt im Gehirn Dopamin frei. Es bedient genau das gleiche Hirnareal wie Alkohol, Nikotin und Drogen und löst buchstäblich einen „Rausch“ aus. Zucker als Belohnung, gute Laune- und Glücksbringer. Der Zuckerkick währt jedoch nicht lange. Es entsteht ein Verlangen nach mehr Zucker. Der sogenannte „Bliss Point“ soll erreicht werden, d.h. die Dosis, die den max. Kick verschafft und gleichzeitig den Appetit auf „mehr“ verstärkt. In Kombination mit Fett verschafft es im Mund ein samtig angenehmes Gefühl. Denken Sie nur an Buttercremetorte, Pfannkuchen mit Nussnougat-Creme oder Bienenstich. Stellt sich nur beim dem Gedanken nicht einen wunderbares Gefühl ein?

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